didimotorsegler

Umbautagebuch


Oktober 2019


Eigentlich hätte ich gerne mit dem Cockpitbereich weitergemacht. Aber dabei bin ich sehr vom passenden Wetter abhängig und daher ist jetzt im Herbst der Innenausbau der Kajüte sinnvoller. Dabei können außerdem auch Bauteile vorbereitet werden, um die Winterzeit für Lackierarbeiten zu nutzen.

Die Höhe des Steuerhauses erlaubt für Spüle und Kochstelle eine rückenfreundliche Arbeitshöhe von etwa 86 cm.


Neben reichlich Staumöglichkeiten ist unterhalb der Stb-Cockpitbank noch eine Kompressor-Kühlbox vorgesehen. Die Trennung des vorderen, geschlossenen und hinteren, oben offenen Stauraums unter der Mitte des Zweiflammenkochers sieht etwas merkwürdig aus. Aber so steht bei Bedarf mit ein paar Handgriffen eine 2 m lange Hundekoje zur Verfügung.

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Auf der Backbordseite nimmt parallel dazu die 2-Personen-Dinette Gestalt an. Die Tischgröße wurde für das übliche Seekartenformat bemessen und reicht damit wenn nötig auch für eine dritte Person. Die Sitzplätze lassen sich in eine 1,9 m lange Gästekoje umbauen.

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Trotz des im Vergleich zum Original etwas breiteren Kajütaufbaus ist der Platz für den vorderen Sitzplatz eingeschränkt. Der Kielkasten ist hier eine unverrückbare Begrenzung für den Durchgang zum Schlafbereich und man merkt auch deutlich, dass der Rumpf hier schon schmaler zu werden beginnt. Zudem muss der Aufbau hier stabil genug bleiben um die Querkräfte des Ballastkiels übertragen zu können.






Um dennoch eine bequeme Sitzposition am Tisch mit genug Ellbogen- und Schulterfreiheit zu haben, ohne die Durchgangsbreite dauerhaft einzuschränken, kann der Sitz seitlich um etwa 20 cm verschoben werden.











November 2019


Inzwischen ist es November und zu kalt für Epoxidharz-Veklebungen. Aber bis zur Winterpause kann ich noch ein bisschen an den Decksbeschlägen weitermachen.

Die Fallen, Reffleinen usw. finden wie vorgesehen wieder ihren Weg in Richtung Cockpit. In dieser Hinsicht soll es es ja trotz Steuerhaus ein richtiger Segler bleiben.






Der Winter kann kommen, seit heute ist das Boot wieder wetterfest verpackt und wartet auf eine spannende, nächste Saison. Die Änderungen sind doch recht weitgehend und die meisten Konstruktionsmerkmale konnten nur abgeschätzt oder ähnlich zur vorherigen Dimensionierung ausgeführt werden. Dabei ist auch zu beachten, dass sich der Gewichtszuwachs in Grenzen halten soll. Letztlich werde ich erst nächstes Jahr bei einer Probefahrt feststellen können, ob alles so hält und funktioniert, wie ich es mir vorstelle.

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